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Detektiv ermittelt Beweise

In Deutschland denkt man bei dem Beruf des Detektivs oft an eine zwielichtige Gestalt, die mit illegalen Methoden seinem Auftraggeber einen Vorteil verschafft. Leider. Denn in Wahrheit erfüllt der Detektiv eine wichtige Rolle in unserem Rechtssystem.
Der Detektiv ermittelt Beweise und Gegenbeweise für seinen Auftraggeber, ohne die auch ein Anwalt oftmals nicht den gewünschten Erfolg erzielen kann.
Diese Beweise erlangt der Detektiv im rechtlich zulässigen Rahmen. Andernfalls wären die Beweise vor Gericht nämlich unzulässig und könnten sogar Schadensersatzansprüche nach sich ziehen. Auch hat der Detektiv keinerlei Sonderrechte mehr als Jedermann in Deutschland.
Hier zeigt sich ganz klar die Spezialisierung des Detektivs. Er muss umfassend rechtskundig sein, um schon beim Auftragsgespräch abwägen zu können, ob der Auftragswunsch des Klienten den Bestand eines berechtigten Interesses erfüllt. Dieses ist die Grundvoraussetzung dafür, dass der Detektiv überhaupt tätig werden darf. Des Weiteren sind Psychologie, Ermittlungstaktik und eine sorgfältige, akkurate Arbeitsweise von großer Bedeutung.
Leider ist der Beruf des Detektivs in Deutschland nicht geschützt, und eine Gewerbeanmeldung reicht oft aus, um sich als solcher zu rufen. Das führt dazu, dass teilweise unprofessionelle, nicht sachkundige Arbeit angeboten wird, die dem Auftraggeber mehr schadet als hilft, und den Beruf des Detektivs in ein schlechtes Licht rückt.
Qualität kann man an fundierter Ausbildung, Praxis und Verbandszugehörigkeit erkennen. Die Zugehörigkeit zu einem der großen Detektivverbände, wie BDD, BID oder VID, ist kein Muss. Doch ist es ein vorrangiges Ziel dieser Verbände, die Qualitätsstandards in der Arbeit ihrer Mitglieder ständig zu verbessern.

Quelle: Super Sonntag, 09.02.2014
Autor: Privatdetektiv Moritz Haberl


Smartphone- und Handy-Überwachung

Ein Telefon in einer Armbanduhr oder eine Kamera im Schuh, dass sind Dinge, die die meisten vor 20 Jahren noch als Science-Fiction abgetan hätten oder höchstens den Geheimdiensten im Film zugetraut hätten. Das heute fast jeder Mensch ein mobiles Telefon bei sich trägt und Geheimdienste versuchen jedes einzelne darauf geführte Gespräch zumindest teilweise abzuhören ist die heutige Realität. In diesem Zusammenhang müssen wir uns fragen, welchen nutzen hat ein Geheimdienst denn gerade an unserem persönlichen Telefongespräch?
Was wirklich neu ist, und uns aufmerksam machen sollte ist die Tatsache, dass heutzutage praktisch jeder ein fremdes Smartphone oder Handy zu einem Spionagegerät umfunktionieren kann.
Es gibt verschiedene Anbieter im Internet, die Software anbieten, mit welcher ein mobiles Gerät ferngesteuert werden kann. Ohne dass der Besitzer dies bemerkt. Und damit sind alle Steuerungen gemeint: Kamera an/aus, Mikrofon an/aus, SMS versenden und vieles mehr.
Die Daten werden dem „Täter“ dann auf sein eigenes Gerät oder seinen Computer gesendet.
Glücklicherweise haben die meisten dieser Spionagetools für „nicht staatliche Anwender“ eines gemeinsam. Der Täter braucht zumindest einige Minuten ungestörten Zugriff auf das Gerät, um die Software über das Internet auf das Gerät herunterzuladen.
Wenn Sie Ihr mobiles Gerät mit einem Code gegen fremden Zugriff sichern und es nicht an andere Menschen verleihen, können Sie sich ziemlich effektiv gegen solche Manipulationsversuche absichern.
Das die Nutzung solcher Software und ganz allgemein die Ausspähung persönlicher Daten in den meisten Ländern dieser Welt illegal ist, versteht sich dabei von selbst.

Quelle: Super Sonntag, 23.02.2014
Autor: Detektei Haberl


Unseriöse Mieter vermeiden

Mietpreller und Messies sind der Albtraum für jeden Vermieter.
Leider sind diese Personen in Ihrem Auftreten bei einem Besichtigungstermin nicht einfach als solche erkennbar. Durch Täuschung versuchen sie sich als verantwortungsvolle und vertrauenswürdige Mietinteressenten darzustellen.

Mietpreller verweigern die Zahlung Ihrer Mietschuld und verschwinden manchmal über Nacht als unbekannt verzogen. Es gibt Mietpreller, die bereits mit dem Vorsatz in eine Wohnung einziehen, keine Miete zu bezahlen. Selbst für die Kaution, die normalerweise vor dem Einziehen bezahlt werden sollte, lassen sie sich Ausreden einfallen, um diese nicht zu bezahlen.
Sogenannte Messies, lassen Ihre Wohnung durch das krankhafte Horten von Gegenständen und Müll verkommen.
Noch Schlimmer ist natürlich eine Kombination aus Messie und Mietpreller, die es durchaus auch gibt.
Um dem Vorzubeugen, sollte der Vermieter von einem Mietinteressenten, vor Vertragsabschluss, eine Mieterselbstauskunft verlangen. Diese muss Informationen zu vorherigen Mietadressen enthalten. Des Weiteren ist eine Einverständniserklärung des potentiellen Mieters nötig, die es erlaubt diese Informationen auf Richtigkeit zu überprüfen. Eine Überprüfung dieser Angaben sollte dann auch stattfinden, um Unstimmigkeiten oder Mietschulden der Vergangenheit erkennen zu können. Die Überprüfung solcher Informationen durch Datenbanken im Internet ist bedingt anzuraten, da diese in der Regel nur Informationen gespeichert haben, die Ämtern bekannt sind oder die von geprellten Vermietern veröffentlicht wurden. Eine individuelle Überprüfung der Vergangenheit des Mietinteressenten ist also ratsam.
Wenn es dazu kommt, dass ein Mieter unbekannt verzieht, ohne seiner Mietschuld nachgekommen zu sein, sollten Sie Ihn schnellst möglich ausfindig machen lassen, um einem weiteren „Abtauchen“ seinerseits entgegenzuwirken.

Quelle: Super Sonntag, 30.03.2014
Autor: Detektiv Moritz Haberl